Investieren in Rohstoffe mit Binäroptionen

Investieren in Rohstoffe klingt für Privatanleger zunächst einmal exotisch, denn niemand möchte eine Tonne Kupfer kaufen und dann weiterveräußern. Eine Ausnahme machen lediglich die Edelmetalle, hier lohnen sich auch physische Investitionen, die sogar in unsicheren Zeiten eher als andere Anlageformen zu empfehlen sind. Ansonsten stehen beim Investieren in Rohstoffe diverse Finanzprodukte bereit, die bei steigenden und auch bei fallenden Rohstoffpreisen an Wert gewinnen können.

Investieren in Rohstoffe

Mit binären Optionen in Rohstoffe investieren – Long UND Short!

Investieren in Rohstoffe: Diversifikation für Privatanleger

Der Rohstoffmarkt entwickelt sich relativ unabhängig vom Aktien- und Anleihemarkt, was die entsprechenden Investitionen gut geeignet für eine Diversifikation macht. Zwar unterstellt man den Edelmetallen eine zu den Aktien vielfach gegenläufige Entwicklung, aber das stimmt nicht immer und wäre, selbst wenn es stattfindet, ebenfalls als Portfoliobeimischung geeignet: Private Käufe von Call- und Put-Zertifikaten auf Gold würden nämlich während einer Aktien-Hausse als Hedge dienen. Sie sichern dann unter Umständen sehr preiswert schwankende Aktieninvestments ab. Die Diversifikation eines Portfolios gilt als eine Grundlage für dauerhaften Anlageerfolg. Auch in sich können Rohstoffe diversifiziert werden, hierzu stehen Discount- und Bonuszertifikate bereit. Basket-Zertifikate und Rohstofffonds kombinieren die Anlage in verschiedene Rohstoffarten aus einzelnen Anlageklassen wie den Edelmetallen, Industrie- und Agrarrohstoffen.

Wie gehen Privatanleger beim Investieren in Rohstoffe vor?

Die preiswerteste, aber auch riskanteste Möglichkeit für das Investieren in Rohstoffe ist der Kauf von binären Optionen, zum Beispiel bei Optionbit.com, CFDs oder Knock-outs auf einen Rohstoffwert. Auch Binäre Optionen stehen neuerdings als Anlageinstrument bereit. Die Anleger können sich hierbei für Call- oder Put-Zertifikate entscheiden, je nachdem, ob sie an steigende oder fallende Preise glauben. Diese Zertifikate bilden den Preis des zugrunde liegenden Rohstoffs gehebelt ab. Sie können für sehr wenig Geld – im Grunde für 20 oder 50 Euro – erworben werden und endlos laufen (Binäre Optionen bis zu einem Jahr), doch beim Berühren bestimmter Preisschwellen in die gegenläufige Richtung verfallen sie wertlos. Ein einfaches Beispiel soll das erläutern: Gold, das sich zum Investieren in Rohstoffe bestens eignet, stieg seit den frühen 2000er Jahren in einer permanenten Rallye bis zu einem Alltime-High bei rund 1.900 Dollar pro Feinunze an, das im Herbst 2011 erreicht wurde. Dann stagnierte der Anstieg, was erwartet worden war. Große Investoren wie Warren Buffet und Georges Soros hatten sich im Verlaufe des Jahres 2011 sukzessive aus ihren Goldinvestments zurückgezogen.

Wer nun irgendwann im Jahr 2012 daran glaubte, dass Gold wohl im Wert verlieren dürfte, konnte ein Put-Zertifikat kaufen, dessen Knock-out (wertloser Verfall) über dem Alltime-High lag, also über 1.900 Dollar. Der Preis so eines Zertifikats konnte im Herbst 2012, als die Konsolidierung des Goldpreises feststand, um 20 Euro betragen, 30 Stück hätten also 600 Euro gekostet. Im Herbst 2013 beträgt der Preis um 70 Euro, womit der Anleger 250 Prozent Gewinn oder 1.500 Euro auf seinen ursprünglichen Einsatz von 600 Euro verdient hätte. Natürlich wären auch preiswertere Zertifikate möglich gewesen, etwa für 10 Euro. Der Gewinn hätte dann 500 Prozent betragen, doch das Risiko wäre höher gewesen, dass das Papier bei einem nochmaligen Preisanstieg des Goldes wertlos verfällt. Diese Variante ist eine der Möglichkeiten für das Investieren in Rohstoffe.